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Der Vorgarten

Vier Jahreszeiten vor dem Haus

Glücklich, wer hinter dem Haus einen vielfältig bepflanzten Garten hat. Noch glücklicher, wer auch vor dem Haus die vier Jahreszeiten in ihrer Verschiedenheit erlebt.

Oft wird der Vorgarten aber leider etwas stiefmütterlich behandelt. Vermutlich liegt es daran, dass wir uns dort nur selten aufhalten und daher auch nur so wenig Zeit wie möglich in diese Fläche investieren. Denkt man jedoch einmal genauer darüber nach, durchqueren wir den Vorgarten jeden Tag mindestens zweimal! Morgens, wenn wir das Haus verlassen, und abends, wenn wir wieder nach Hause kommen.

Zudem bereichert der Vorgarten die Architektur des Hauses und ist der erste Willkommensgruß für Besucher. Er gibt Spaziergängern einen Eindruck davon, wer wir sind und lädt zu Gesprächen mit den Nachbarn ein. Außerdem prägt er das Straßenbild und sorgt nicht zuletzt dafür, dass unsere Städte und Gemeinden grüner werde - natürlich nur, wenn er bepflanzt ist.

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Vom Zauber der Jahreszeiten:

Das ganze Jahr über angenehm warme Temperaturen – davon träumen viele. Doch andererseits müsste dann auch auf viel Schönes verzichtet werden, wie das Wiedererwachen der Natur im Frühling oder die stimmungsvollen Farben im Herbst. In Äquatornähe gibt es keine ausgeprägten Jahreszeiten. Stattdessen herrschen dort das ganze Jahr über mehr oder weniger hohe Temperaturen – das so genannte Tageszeitenklima. Das heißt, dass die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, also innerhalb eines Tages, größer sind als die zwischen den Jahreszeiten. Das Wetter ist dort jeden Tag beinahe gleich.

 

 

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Sommer

Im Sommer ist man besonders oft draußen und kann den Garten bis weit in die Nacht hinein genießen.

Dann sorgen zahlreiche Stauden, Rosen und auch viele andere Ziersträucher für üppige Blütenpracht. Auch Duftpflanzen wie Lavendel oder aromatische Kräuter tragen zum Genuss des sommerlichen Gartens bei.Wer einen oder mehrere dachförmig gezogene Bäume pflanzt beziehungsweise vom Landschaftsgärtner pflanzen lässt, kann sich an heißen Tagen über einen natürlichen grünen Schattenspender freuen.

 

 

Im Frühling das Leben spüren.

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Im Frühling bietet der Garten besonders intensive Eindrücke. Krokusse, Narzissen, Tulpen und viele andere farbenfrohe Zwiebelblumen erblühen fast über Nacht. Damit sich die Farbenpracht entfalten kann, müssen die Zwiebeln und Knollen schon im Herbst in die Erde. Der Herbst ist auch eine sehr gute Zeit zum Pflanzen von Gehölzen. Die Erde ist vom Sommer noch warm und es ist nicht mehr so trocken wie so oft in den Sommermonaten. Darum herrschen ideale Bedingungen, um das nächste Gartenjahr vorzubereiten. Auch wenn bei der Pflanzenauswahl vor allem die Blüten eine Rolle spielen, zum Beispiel bei den eindrucksvollen Zier-Kirschen und Zier-Apfelbäumen, sollte auch auf andere Aspekte für eine gelungene Gartengestaltung geachtet werden. Der Austrieb von Lärchen zum Beispiel ist frischgrün, im Herbst leuchten ihre nadelförmigen Blätter goldgelb. Andere Pflanzen haben beim Austrieb schöne rote Blätter, die später vergrünen, oder sie haben – wie die Blut-Pflaumen – während der ganzen Gartensaison tiefrote Blätter.

Der Herbst

Im Herbst zeigt der Garten wieder ein anderes Gesicht, denn es ist die Zeit der Ernte und der leuchtenden Farben. Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten werden immer beliebter. Wer wenig Platz hat, kann auf kleine Obstbäume und Beerensträucher ausweichen. Schlanke äulenobstbäume oder Spalierobst an der Hauswand empfehlen sich, wenn ein Garten sehr klein ist. In einen Garten, der das ganze Jahr über interessant ist, gehören auf jeden Fall auch Gehölze mit eindrucksvoller Herbstfärbung, wie verschiedene Ahornarten, Ginkgo, Amberbaum oder der Wilde Wein, der als Kletterpflanze nur sehr wenig Grundfläche benötigt.